Aufgaben und Ziele des Alpengartens
Aufgaben und Ziele des Alpengartens haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Am Anfang stand der Auftrag österreichische Alpenpflanzen zu sammeln und zu bewahren. Später wurde die Sammlung durch Alpen- und Gebirgspflanzen aus aller Welt erweitert. Viele Nachkommen dieser Pflanzen sind heute noch zu bewundern. Sie sind genetisches Archiv alter Kultur- und Wildpflanzenarten. Zugleich hat die Sammlung einen hohen historischen Wert, da sie auf Pflanzen zurückgeht, die noch von Mitgliedern des Kaiserhauses gesammelt wurden.Heute ist die Überlebenssicherung der gefährdeten Flora des Alpenraums, die in freier Natur nur noch unter strengen Schutzauflagen gedeihen kann, die Hauptaufgabe des Gartens. Dazu gehören die Erhaltung und Erweiterung der Pflanzenbestände des Alpengartens. Ein Teil dieser Tätigkeit ist ein internationales Samentauschprogramm mit etwa 400 botanischen Gärten und Institutionen, an dem die Bundesgärten beteiligt sind.
Seinen BesucherInnen – WienerInnen, TouristInnen und Fachpublikum – bietet der Alpengarten die Möglichkeit, heimische und internationale Alpenpflanzen in ihren natürlichen Wuchs- und Erscheinungsformen kennen zu lernen. Auch die ökologischen Besonderheiten der Alpenflora und Themen wie Naturschutz, Erhaltung der genetischen Vielfalt und Nachhaltigkeit werden durch das Zeigen seltener, teilweise in der Natur bereits ausgestorbener Pflanzen vermittelt. office@bundesgaerten.at

