Veranstaltungen

AUSSTELLUNGEN - FÜHRUNGEN - WORKSHOPS

Die weite Welt in Wien

Die Pflanzensammlungen als grüne Schatzkammer

Erfahren Sie mehr über die jahrhundertealten Botanischen Sammlungen der Österreichischen Bundesgärten. Warum wurden Pflanzen gesammelt? Auf welchen Wegen kamen sie nach Wien? Wo wurden sie kultiviert? Wie wurden sie genutzt und welchen Zwecken dienen sie heute?

Schönheiten für Kaiser und Kirche

Die Orchideensammlung

Orchideen wachsen fast überall auf der Erde und werden seit der Antike geschätzt. Im 19. Jahrhundert wurden sie zu vielbegehrten Modepflanzen. Auch das Kaiserhaus erwarb große Mengen. Um 1900 entstanden schließlich durch die züchterische Arbeit des Hofgärtners Anton Hefka zahlreiche neue Orchideensorten in den Schönbrunner Pflanzensammlungen. Die Ausstellung ist im Rahmen der 12. Internationalen Orchideenausstellung im Stift Klosterneuburg zu sehen.

Genießbare Exoten

Die kaiserlichen Hofgärtner und die Früchte ihrer Arbeit

Essbare Früchte exotischer Pflanzen faszinieren seit vielen Jahrhunderten die Menschen. Heute in jedem Supermarkt zu bekommen, waren sie früher ein rares Luxusgut auf den fürstlichen Tafeln. Die Lehrlinge der Österreichischen Bundesgärten und der Spar-Akademie zeigen, woher diese Pflanzen kommen, wie sie kultiviert werden und wie die Früchte verwendet werden können.

Die Pflanzenarche

Die Erhaltung bedrohter Arten

Ein Teil der Pflanzen aus den Sammlungen der Habsburger, bis heute in den Österreichischen Bundesgärten kultiviert, sind mittlerweile an ihrem Naturstandort bedroht oder sogar ausgestorben. Ex-Situ – außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes – werden diese in den Botanischen Sammlungen erhalten und vermehrt. Es gilt den Erhalt der genetischen Vielfalt zu garantieren und die Pflanzen zum Beispiel über internationale Samentauschprogramme der Wissenschaft verfügbar zu machen.

Südafrikanerinnen in Wien

Die Pelargoniensammlung

Pelargonien sind die beliebtesten und preisgünstigsten Balkonpflanzen in Österreich. Doch wer weiß, dass die Wildformen ursprünglich aus Südafrika kommen? Die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Wildarten, die Unterschiede bei den Züchtungen und die erstaunlichen Wuchsformen bei älteren Pflanzen.

Die Goldenen Äpfel

Die Schönbrunner Zitrussammlung

In Schönbrunn werden Zitruspflanzen fast ununterbrochen seit den 1640er Jahren kultiviert. Die Sonderausstellung während der 19. Wiener Zitrustage erzählt die wechselvolle Geschichte der Schönbrunner Zitrussammlung von den Anfängen bis heute.

Agaven, Bananen und Kaffee

Die Pflanzensammlungen des Prinzen Eugen

Prinz Eugen besaß Anfang des 18. Jahrhunderts eine der bedeutendsten Pflanzen- und Tiersammlungen in Europa. Dokumentiert wurde diese Sammlung in Stichwerken Salomon Kleiners und in zahlreichen zeitgenössischen Beschreibungen. Im ehemaligen Menageriegarten im Belvedere wird die Geschichte dieser außergewöhnlichen Sammlung dargestellt.

Die Königin im Wasser

Die Seerose im Innsbrucker Hofgarten

Die Seerose Victoria cruziana beeindruckt aufgrund ihrer Blattgröße und der Schönheit ihrer nächtlichen Blüte. Seit Jahren ziert ein Exemplar das große Wasserbecken im Palmenhaus des Hofgartens in Innsbruck. Entdecken Sie mit uns die lange Tradition der Kultur der amazonischen Riesenseerose zwischen den Tiroler Bergen. Termine zu zwei Nachtführungen bei voller Blüte werden kurzfristig bekannt gegeben.

„Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse“

Die Schätze der Sammlungen

1827 fand in Wien im Schwarzenberg’schen Garten erstmals eine Blumenschau statt. Auch die Hofgärtner beteiligten sich mit ihren Pflanzenschätzen. Seither werden die besonderen Exemplare der Botanischen Sammlungen regelmäßig bei verschiedenen Ausstellungen und Messen bis heute öffentlich präsentiert. Die Ausstellung ist während der Internationalen Gartenbaumesse Tulln zu sehen.

Königliche Früchte für die kaiserliche Küche

Die Ananaskultur

In den Wiener Hofgärten existierte im 19. Jahrhundert eine bedeutende Ananaskultur, die erzeugten Früchte wurden an die Hofküche zur weiteren Verarbeitung geliefert. Erfahren Sie mehr über die wärmeliebenden Pflanzen aus der Familie der Bromeliengewächse und bewundern Sie blühende und fruchtende Ananaspflanzen, die in den Bundesgärten kultiviert werden.

Äpfel, Birnen und Karotten für den Kaiser

Die Küchengärten

In den kaiserlichen Hofgärten wurden nicht nur Zierpflanzen gesammelt und kultiviert, sondern auch ein großer Teil der Nutzpflanzen für die Hofküche und die Hofapotheke. In der Regel erfolgte die Produktion von Obst- und Gemüse in separaten Quartieren außerhalb des Blickfeldes der Gartenbesucher. Die Ausstellung ist im Rahmen der 3. Wiener Herbsttage zu sehen.

Pflanzenjäger im Auftrag des Kaisers

Die kaiserlichen Hofgärtner auf Reisen

Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts fanden mehrere Sammelreisen im Auftrag des Kaiserhauses in die Karibik, nach Nord- und Südamerika, Südafrika und Asien statt. Von diesen Expeditionen brachten die Gärtner unzählige neue Pflanzen nach Schönbrunn.

In der Abschlussausstellung des Jubläumsjahres wird anhand ausgewählter Pflanzen die Geschichte dieser Sammelreisen, der beteiligten Gärtner und der Kultivierung dieser Pflanzen bis heute erzählt.

Veröffentlicht am 19.10.2018