Frostrisse an den Bäumen in den Bundesgärten

Temperaturschwankungen machen Holz zu schaffen

Aufgrund der extremen Minus Temperaturen in den vergangenen Tagen kam es an Gehölzen und besonders an Bäumen zu Frostrissen in der Rinde. Verursacher für diese Schäden ist nicht die Kälte, sondern die in den letzten Wochen vorherrschende Wärmeperiode, die den Pflanzen ein nahes Frühjahr vorgespielt hat.

Die Pflanzen haben durch den milden Winter bereits mit der Knospenausbildung und einem erhöhten Saftstrom begonnen und sind dadurch anfälliger für einen derartig starken Spätfrost.

Durch diese starken Schäden an den Bäumen kann es zum Bruch von Ästen oder Stämmen kommen. Problematisch wird es, wenn die Risse bis in den Frühling unbehandelt bleiben, denn so können sich Pilze und andere Schaderreger einlagern und zu holzerstörenden Schäden führen.

Veröffentlicht am 01.03.2018, Österreichische Bundesgärten